Hans Kittelmann

Hans Kittelmann : Staatstheater Nürnberg - DAS RHEINGOLD

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DAS RHEINGOLD von Richard Wagner
Samstag, 30.11.2013 von 19:30 - 21:50 Uhr, Opernhaus : Premiere
: Vorabend des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"
: Text vom Komponisten

Mit freundlicher Unterstützung von:
OPERA VIVA - Patronatsverein der Oper des Staatstheater Nürnberg

INHALT
Liebe und Macht schließen sich aus, so die Erkenntnis, die am Anfang dieses Zyklus steht. Am Anfang wird ein Häufchen Gold geklaut und verflucht. So kommt das Böse in die Welt: Aus den wogenden Tiefen des Rheines glänzt das von den Rheintöchtern bewachte Gold herauf. Gierig will der Nibelung Alberich es an sich reißen. Die Rheintöchter verspotten den Zwerg und verraten leichtsinnig, dass ein aus dem Gold geschmiedeter Ring seinem Besitzer Weltmacht verleiht. Unter einer Bedingung: der Liebe Macht zu entsagen. Fortan ist Alberich Hüter des Goldes. Doch damit kommt ein schicksalhafter Prozess in Gang: Alberichs Raub des Rheingolds, Wotans größenwahnsinnige Idee eines Repräsentationsbaus als Symbol längst erloschener Autorität der Götter, die Überlistung Alberichs durch Loge und Wotan, Alberichs zorniger Fluch, schließlich Fafners Brudermord an Fasolt -- alle steuern ihrem Verderben entgegen und können auch durch die Warnungen der weisen Erda nicht gestoppt werden.
Die größte musikalische Fortsetzungsgeschichte der Musikgeschichte zieht von Anfang an in Bann: Es ist das tiefe Es des Rheingold-Vorspiels, das die Idee eines natürlichen Urzustands musikalisch sinnfällig macht; ein sonores Klanggebilde, aus dem heraus Richard Wagner alle weiteren musikalischen Motive entwickelt.

» WAS DU BIST, BIST DU NUR DURCH VERTRÄGE: BEDUNGEN IST, WOHL BEDACHT, DEINE MACHT! «
Als Vorabend zu Richard Wagners Weltdeutungsmythos exponiert „Das Rheingold" die zentralen Themen der Tetralogie. Es wird zu Krieg, Mord, Inzest, Liebe und Tod kommen. Regisseur Georg Schmiedleitner inszeniert dieses Epos über Gier nach Macht, Verschwendung von Ressourcen, Zusammenbrechen von Wertesystemen und sich selbst zerstörenden Machtgefügen, diese Welt, die einerseits mythischer Stoff und andererseits brennende Zeitgeschichte ist. Genau wie das Gold auf Besitzer und Machtsysteme abfärbt und Spuren hinterlässt, beugt sich auch das Weltengeschehen diesem Druck.



: Musikalische Leitung: Marcus Bosch
: Inszenierung: Georg Schmiedleitner
: Bühne: Stefan Brandtmayr
: Kostüme: Alfred Mayerhofer
: Dramaturgie: Kai Weßler

Randall Jakobsh (Wotan), Martin Berner (Donner), David Yim (Froh), Vincent Wolfsteiner (Loge), Antonio Yang (Alberich), Hans Kittelmann (Mime), Taehyun Jun (Fasolt), Nicolai Karnolsky (Fafner), Roswitha Christina Müller (Fricka), Michaela Maria Mayer (Freia), Leila Pfister (Erda), Hrachuhí Bassénz (Woglinde), Leah Gordon (Wellgunde), Judita Nagyová (Floßhilde), Staatsphilharmonie Nürnberg (Orchester), Statisterie des Staatstheater Nürnberg (Statisterie)